Wuerzbach Herbst

 

 

 

Sauwetter

Der SPD Ortsverein Niederwürzbach war eigentlich, den letzten Prognosen entsprechend, auf ein Hoch und Aufwind in Prozenten eingestellt. Doch am vergangenen Samstag, 18.03., war es um die Harmonie des saarländischen Wahlkampfes mit dem Wetter arg schlecht bestellt, es stürmte und goss in Strömen.

Trotzdem ließen es sich die Genossinnen und Genossen nicht nehmen die Bevölkerung am Wahlstand bei der Praxis Bender am Wasgau-Parkplatz über die bevorstehende Landtagswahl zu informieren.

 

Informationen, Regenjacken und Hornveilchen

Eingepackt in dicke Pullover, roten Schals, Regenhosen und Regenjacken verteilten sie, lächelnd aber zitternd vor Kälte, Informationsmaterial der Spitzenkandidatin Anke Rehlinger und der SPD-Kandidaten für den Landtag.

Da die Informationen nicht nur verteilt, sondern auch wirken sollten, begrüßten sie die Besucher, wie in den vergangenen Wahlkämpfen, mit einem Gläschen prickelndem Cremant. Zudem verteilten sie, der Jahreszeit entsprechend, Hornveilchen in den Würzbacher Farben weiß und blau, die dankenswerterweise von der Gärtnerei Zeller zusammengestellt worden waren.

Stefan Pauluhn verteilt rote Rosen

Ab zehn Uhr war dann auch der Fraktionsvorsitzende der SPD im saarländischen Landtag, Stefan Pauluhn, mit von der Partie und verteilte, den Regen ignorierend, mit einem strahlenden Lächeln Informationsmaterial und rote Rosen.

Einladung zum letzten Wahlstand

Nachdem so gegen elf Uhr alle Beteiligte durchnässt und durchgefroren waren wurde der Wahlstand aufgelöst, in der Hoffnung, dass am Samstag, dem 25. März

beim letzten Wahlstand dieser Landtagswahl, entsprechend den Wahlprognosen, beste Wetterbedingungen herrschen.

Der SPD Ortsverein Niederwürzbach freut sich auf diesen Tag, und lädt die Bevölkerung ganz herzlich dazu ein.

 

Weiter in Seelbach

 

letzter Tag in Niederwürzbach

H.Kröll

Foto: R.Klose

 

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SPD Ortsverein übergibt Defibrillator für die Würzbach-Halle

 

Am vergangenen Wochenende spielte der TVN gegen die Mannen des TV Merschweiler. Für die Fans war ausgemacht, hier muss gewonnen werden. Vor vollen Rängen enttäuschten die Niederwürzbacher Handballer auch nicht, bereits zur Halbzeit hatten sie mit 20:12 einen 8 Tore Vorsprung herausgespielt, der sich mit dem Endergebnis 38:24, gar auf 14 Tore erhöhte.

Firma Helmut Bohr-Medizintechnik

In der Halbzeitpause bat Abteilungsleiter Arno Gebhardt, der das Spielgeschehen moderierte und kommentierte, um Aufmerksamkeit. Der SPD Ortsverein, vertreten durch Harald Pauly, habe sich für eine Sachspenden-Übergabe der Firma Helmut Bohr-Medizintechnik angesagt. Zunächst stellte Pascal Bohr dann in einem kurzen Statement, die Firma seines Vaters vor,

die im Bereich der Medizintechnik mit dem Vertrieb Kardiologischer Geräte, sowie Verkauf und Reparatur als Fachhandelspartner von General Electric, und Mindray im Bereich AED Defibrillatoren, hauptsächlich in Südwestdeutschland aber auch in Luxemburg, Frankreich und der Schweiz tätig sei.

Keiner will ihn sehen, aber jeder will ihn haben.

Der Defibrillator im Werte von 1541 Euro, der an diesem Abend übergeben werde leiste lebensrettende oder lebenserhaltende Funktionen und sei in der heutigen Gesellschaft immer notwendiger. Darum sollte bei Veranstaltungen in der Würzbachhalle ein Gerät vorhanden sein, das diese Technik bereitstelle, wobei er eingangs die Philosophie des Gerätes mit dem Wirken eines Airbags in Automobilen verglich, keiner will ihn sehen, aber jeder will ihn haben.

Das Gerät spricht mit dem Bediener

Der Vorsitzende des SPD Ortsvereins, Harald Pauly, nahm die Spende entgegen mit den Worten, dass im Vorstand des SPD Ortsvereins Übereinstimmung bestanden hätte, dass der Defibrillator in der Würzbachhalle platziert werden solle. Die Bedienung des Gerätes sei für Laien verständlich und brauche kein medizinisch geschultes Personal, die Technik mache es möglich, da das Gerät mit dem Bediener spreche.

Mit diesen Worten übergab er den Defibrillator an die Stadt Blieskastel, Eigentümerin der Würzbachhalle, vertreten durch deren Ehrenbeamtin, Ortsvorsteherin Petra Linz.

Hundert bis zweihunderttausend Herztode

Petra Linz, die im kurzen Intermezzo auf dem Spielfeld während der Halbzeitpause eher Regie führte, belegte mit einigen Zahlen die Wichtigkeit des Gerätes auf der Basis von hundert bis zweihunderttausend Herztoten im Jahr in Deutschland. Die Kürze der Zeit zwischen Eintreten des Herzstillstandes und Einleitung erster Maßnahmen sei entscheidend für ein Überleben und die Folgen einer Sauerstoff-Unterversorgung. Gerade im Leistungs-und Hallensport sei das Risiko eines Infarktes zweieinhalbmal höher als bei Otto-Normalverbraucher und speziell für den typisch Würzbacher Sport seien weltweit fast achtzigtausend Handballer betroffen. Herzuntersuchungen, in der ersten und zweiten Bundesliga obligatorisch, sei durchaus in den unteren Ligen zu fordern. Mit dem Defibrillator sei ein erster Schritt eingeleitet.

H.Kröll

Foto: R.Klose